Pressemeldung: Digitale Plattformen – Wunsch und Wirklichkeit

11. April 2017 | Von | Kategorie: Wirtschaft

(Berlin, 7. April 2017) Einer Umfrage der Wirtschaftsjunioren Deutschland (WJD) zufolge nutzen junge Unternehmer bereits digitale Plattformen – allerdings nicht so, wie sie gerne würden. So sehen die Wirtschaftsjunioren den größten Nutzen für digitale Plattformen im Vertrieb von Produkten und Dienstleistungen sowie der zugehörigen Logistik (46%) – nutzen digitale Plattformen bisher aber vor allem zu Werbezwecken (60%).

Die Zahlen aus der Umfrage zeigen: Es fehlt den jungen Unternehmern an Möglichkeiten, ihre Vorstellungen von einer digitalen Wirtschaft auch umzusetzen. So sind 72% der befragten Wirtschaftsjunioren der Meinung, die Bundesregierung müsse den Breitbandausbau schneller vorantreiben. Für rund die Hälfte (45%) ist klar, dass europäische und internationale Lösungen hinsichtlich Urheberrecht und genereller Rechtssicherheit im digitalen Raum dringend erforderlich sind.

„Neben dem Ausbau der Breitbandnetze sollte die Bundesregierung auch dringend auf eine europaweite Lösung von IT- und Rechtssicherheit hinwirken. Ansonsten können junge Unternehmer digitale Plattformen nicht so nutzen, wie es international längst Standard ist“, sagt Alexander Kulitz, Bundesvorsitzender der Wirtschaftsjunioren Deutschland. „Wenn 58% der Jungunternehmer digitale Plattformen für ihren Vertrieb nutzen, ist das für ein exportorientiertes Land wie Deutschland zu wenig“, so Kulitz weiter.

Um Fragen wie die Nutzung von digitalen Plattformen und die damit verbundene Erforderlichkeit zur Schaffung der Voraussetzungen in einem internationalen Kontext diskutieren zu können, werden die Wirtschaftsjunioren Deutschland den G20 YEA Summit nutzen, den sie in diesem Jahr in Berlin für die G20 Young Entrepreneurs´ Alliance (G20 YEA) ausrichten. Dieser Summit, der vom 15. bis zum 17. Juni 2017 stattfindet und zu dem rund 500 junge Unternehmerinnen und Unternehmer aus den G20-Staaten erwartet werden, steht ganz im Zeichen der Digitalisierung. „Wir wollen mit unserem Summit bei der Politik ein Bewusstsein dafür schaffen, dass digitale Plattformen einen engagierteren Breitbandausbau sowie einen europaweiten Rechtsrahmen benötigen“, sagt Carsten Lexa, Rechtsanwalt und Präsident der G20 YEA Deutschland.

Neben digitalen Plattformen wird der G20 YEA Summit 2017 auch die Themen „Internet of Things“, „Big Data“ und „Virtual/ Augmented Reality“ behandeln.

Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte: Rechtsanwalt Carsten Lexa, LL.M.: kontakt@kanzlei-lexa.de

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